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7. November 2006 |
In Heilbronn geht es vorwärts |
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Monatsversammlung am 7. November 2006 mit Baubürgermeister Hajek
Zum ersten Mal traf sich der CDU Stadtverband nach der Sommerpause zu seiner Monatsversammlung, die wie der Vorsitzende Stadtrat Alexander Throm sagte, nun wieder jeden ersten Dienstag im Monat stattfinden wird. Zum ersten Mal auch konnte der neue Baubürgermeister Wilfried Hajek zu einem Referat beim Stadtverband gewonnen werden. 100 Tage + x, so im Titel seines Referats vermerkt, genau 120 Tage ist er jetzt im Amt.
„Warst Du schon im ECE, warst Du schon im Kaufhaus am Klosterhof, warst Du schon im Science Center?“ Diese Fragen, die in nicht zu ferner Zukunft jeder Heilbronner Bürger, jede Bürgerin ganz konkret stellen können, haben in den Planungen von Hajek die Spitzenposition inne.Weitere wichtige Zukunftsperspektiven sind, so der Referent: „Wir bauen die Neckarvorstadt im Westen“. Diesen neuen Stadtteil sieht es als den größten Planungs- und Bauauftrag seit dem Wiederaufbau an. “Und wir machen die BUGA 2019. Alexander Throm bat hier, das Eröffnungsdatum für die Bundesgartenschau schon einmal vorzumerken: es ist der 26. April 2019.
Aber über den großen Planungen will Wilfried Hajek auch nicht die alltäglichen Sorgen vergessen. Heilbronn solle eine Stadt zum Wohlfühlen bleiben und auf dieser Grundlage weiter entwickelt werden. Dazu müsse man Arbeitsplätze in der Stadt anbieten, um so die Leute zu halten. Zum notwendigen positiven Klima merkte der Referent kritisch an: „Wie geht man mit den entsprechenden Investoren in der Stadt um?“ Erhöhter Handlungsbedarf besteht auch beim Wohnen in der Innenstadt. Mietskasernen in unmittelbarer Nähe zur Kernstadt seien nicht mehr zeitgemäß. Hier fordert er die Grundstückeigentümer auf mitzuziehen. Als „Bonbon“ für die Eigentümer möchte er die Sanierungsmittel des Landes für private Maßnahmen einsetzen, nicht wie bisher nur für den öffentlichen Raum, was von Alexander Throm begrüßt wurde. Lobend sprach sich Hajek über die fünf sehr schönen Stadtteile aus. Sie würden immer noch ansprechendes Lokalkolorit vermitteln. Ein Heilbronner Bürger aus Böckingen bleibe eben immer noch ein Böckinger. In den Stadtteilen könne eine maßvolle bezahlbare Baulandentwicklung bewirken, dass Familien mit Kindern nicht in den Landkreis abwandern. Der Beginn einer Trendumkehr habe besonders schon bei älteren Leuten eingesetzt. Sie würden wieder in die Innenstadt ziehen und würden dann auch qualitätsvoll, wie z.B. in den Neckarterrassen, wohnen wollen.
Auch die Wichtigkeit der Mobilität in der Stadt wurde in Hajeks Vortrag aufgegriffen: das Autobahnnadelöhr Weinsberger Kreuz, der Ausbau des Container-Hafens, die Verlängerung der Saarlandstraße und der Bau der Stadtbahn nach Norden durch die Paulinenstraße.
Er verstehe sehr gut, dass gerade bei den Verkehrsplanungen die Leute auf die Verwaltung schimpfen würden. Die Stadt selbst solle man mit Bürgerstolz betrachten, sie habe ein unglaubliches Potential. Das bedeute Arbeit für drei-Baudezernenten-Leben. Der Stadtverbandsvorsitzende zeigte sich für die CDU mit der Arbeit im Baudezernat in den ersten vier Monaten sehr zufrieden. Mann merke den neuen Wind und die anderen Denkanstöße, z.B. bei der Stadtbahnplanung, bei der Sanierungsförderung und bei der Offenheit im Gespräch mit Bürgern. Der Austausch mit der CDU Fraktion funktioniere hervorragend, so Throm. |