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19. August 2008 |
CDU – Gespräch in den Beschützenden Werkstätten |
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Am 19.08.2008 stellte der Vorsitzende der Beschützenden Werkstätten Pfarrer Rainer Hinzen einer Abordnung der CDU-Fraktion und des Stadtverbands-Vorstandes die aktuelle Situation und die Zukunftsentwicklungen seiner sozialen Einrichtungen vor.
Nachdem vor über 40 Jahren rund sechzehn geistig und körperlich behinderte Menschen Aufnahme und Betreuung erfahren durften, werden über den Standort im Stadtteil Böckingen heute rund eintausend-zweihundert betreut. Davon in stationärer und in mobiler Betreuung dreihundertfünfzig in den Werkstätten Böckingen (Haselter) und Kirchhausen.
Ein Teil der Kosten werden von den Betreuten selbst erwirtschaftet, denen adäquate Arbeitsmöglichkeiten in Natur, Industrie- und in Gastronomiebereichen ermöglicht werden. Die Aufnahme und Eingliederung in die Gesellschaft, die Förderung der Selbstständigkeit und die Achtung der jeweiligen Persönlichkeiten sind Schwerpunkte bei der Betreuung von behinderten Menschen. Der Böckinger Stadtrat Karl-Heinz Kübler machte lobend auf die gegenseitige Rücksichtnahme und das sehr harmonische Miteinander der Siedler und der Vereine in der Haselter-Siedlung mit den „Nachbarn“ der Beschützenden Werkstätten aufmerksam.
Die für über einhundert Menschen mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen zuständige Abteilungsleiterin Ulrike Krug stellte das neu errichtete „Förder- und Betreuungshaus“ im Haselter vor . Für diese Menschen bedarf es einer sehr personal-und zeitaufwändige Betreuung. Das neue Haus mit seinen achtundzwanzig Tagesbetreuungsplätzen ist bereits an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit gestoßen.
Der Wunsch des Vorsitzenden Hinzen, die zeitnahe Prüfung der Erweiterung um vierzehn Plätze, die dringend notwendig sind, ist bei den CDU-Politikern aufmerksam registriert worden. Die stellv. Fraktionsvorsitzende Helga Drauz-Oertel und Stadtrat Thomas Strobl, MdB, bedankten sich im Namen der CDU für die umfangreichen und beeindruckenden Informationen. Der Vorsitzende der Beschützenden Werkstätten Hinzen erwiderte „ ich hatte sehr wohl den Eindruck, dass die CDU bei diesem Treff keine Pflichtübung absolvierte“. Für das besondere Interesse dieser CDU- Delegation, die außerdem durch die Stadträte Gisela Käfer, Andreas Heinrich, Jürgen Mosthaf, sowie von Stadtteilvertretern - Renate Pfeifer, Anja Brandenburg, Gundula Hagner vertreten war, bedankte sich der Vorsitzende Hinzen mit der Einladung zu weiteren entsprechenden Kontakten. |