CDU Stadtverband Heilbronn - Pressemitteilung
 

10. Dezember 2008

CDU fordert Hochschulgipfel zum Ausbau der Raumkapazitäten

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Heilbronn und des CDU-Stadtverbandes Heilbronn

 

Die Region Heilbronn-Franken ist, trotz beachtlicher Erfolge beim Ausbau der Studienplätze am Standort Heilbronn, aber auch an den Standorten Künzelsau und Schwäbisch Hall, sowie mit der absehbaren Ansiedlung der Berufsakademie Schlusslicht, hinsichtlich der Anzahl der Studienplätze bezogen auf die Bevölkerungszahl in ganz Baden-Württemberg. Insofern müssen auch jetzt noch alle Anstrengungen unternommen werden, um die Zahl der Studienplätze in der Region und hier insbesondere im Ballungszentrum Stadt- und Landkreis Heilbronn auszubauen.

 

Hier gibt es aufgrund der demographischen Entwicklung und des Programms 2012 des Lan­des zum Ausbau der Studienplätze noch eine letztmalige Chance zur Schaffung weiterer Studienplätze, bevor es gegebenenfalls in einigen Jahren darum gehen wird, wo denn Stu­dienangebote reduziert werden. Insofern ist es vordringlichste Aufgabe auch der lokalen Politik, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Throm, alle Möglichkeiten zu ergreifen, um weitere Studienplätze zu schaffen.

 

Alarmierend hierzu sind die Aussagen des Rektors der Hochschule Heilbronn, Herr Professor Schröder, welcher einen weiteren Ausbau der Studienplätze von der zusätzlichen Schaffung von Raumkapazitäten abhängig macht. Hier gilt es nunmehr auch für die lokale Ebene anzusetzen.

 

CDU-Stadt- und Kreisverband Heilbronn fordern dazu den Stadt- und Landkreis Heilbronn auf, einen Hochschulgipfel einzuberufen, an welchem alle möglichen Beteiligten zusammengebracht werden, Land Baden-Württemberg, Stadt- und Landkreis Heilbronn, die regionale Wirtschaft mit der IHK an der Spitze, mögliche Sponsoren, sowie die Hochschule selbst. Hier müssen Überlegungen und Strategien entwickelt werden, wie, mit oder ohne Unterstützung des Landes, kurzfristig, das heißt in den nächsten Jahren, Arbeitsbereiche für zusätzliche Professoren, Seminarräume, Vorlesungsräume etc. geschaffen werden können. 

 

Hierzu erläuterte der Kreisvorsitzende Dr. Bernhard Lasotta, dass das Angebot des Landes, weitere Studienplätze an der Fachhochschule Heilbronn zu schaffen, jetzt mit einem regionalen Konzept zur Schaffung der entsprechenden Räumlichkeiten aufgegriffen werden müsse: „Der CDU Kreisverband Heilbronn fordert alle Verantwortlichen in Stadt- und Landkreis Heilbronn zusammen mit der Wirtschaft und den Land Baden-Württemberg auf, ein Konzept für den raschen Ausbau und die Bereitstellung von Investitionsmitteln zu erstellen und umzusetzen. Dabei muss die Qualität der zu schaffenden Angebote im Vordergrund stehen.“

 

Insofern wird der Stadt- und Landkreis Heilbronn auch aufgefordert, gemeinsam mit der Hochschule eine Konzeption zu erarbeiten, nach welcher der Hochschule die erforderlichen Raumkapazitäten für den Ausbau der Studienplätze zur Verfügung gestellt werden.

 

Die CDU-Fraktion im Heilbronner Gemeindrat hat einen entsprechenden Antrag bereits eingereicht. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Throm hierzu: „Für den Ausbau der Stu­dienplätze gibt es noch ein kleines Zeitfenster. Wenn wir das geringe Studienangebot als großes Defizit unserer Region ansehen, so muss auch unkonventionell gehandelt werden. Dies kann auch bedeuten, dass sich die kommunalen Körperschaften finanziell an der Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten beteiligen. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann dürfen wir in ein paar Jahren nicht über zu wenige Studienplatzangebote in der Region klagen. Der Rektor der Hochschule Heilbronn hat seine Möglichkeiten und Rahmenbedin­gungen aufgezeigt. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Politik in Stadt, Landkreis und Land ge­meinsam handelt.“

 

Die CDU-Fraktion hat darüber hinaus ihren Antrag dahingehend ergänzt, dass die Stadt Heilbronn als Hochschulstandort noch weiter präsent wird. Insofern sollen die Stadtein­gangsschilder mit dem Zusatz „Hochschulstadt Heilbronn“ ergänzt werden.

 

Die CDU fordert alle Beteiligten auf, sich nunmehr engagiert daran zu beteiligen.

 

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