CDU Stadtverband Heilbronn - Pressemitteilung
 

29. Mai 2009

CDU Felderrundfahrt Böckingen

 

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Anhänger, der von dem Traktor des Gemeinderatskandidaten Werner Hoffmann gezogen wurde. Dicht gedrängt saßen die etwa 50 Personen, die bei gutem Wetter an der CDU- Felderrundfahrt auf der Markung Böckingen teilnahmen. Der Klingenberger Kandidat Stefan Traub lud im Namen der CDU Böckingen und dem Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Ortsverband Böckingen, Andreas Schnepf, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu dieser  Felderrundfahrt ein.

 

„Durch die neu ausgewiesene Baugebiete ist der Flächenverbrauch hier in Böckingen zu groß. Dies ist derzeit eines der größten Probleme der Landwirtschaft. Es ist mir unverständlich, dass von verschiedenen Stellen darüber nachgedacht, neue Baugebiete auszuweisen, obwohl  in Böckinger Top-Wohnlagen mehrere Mehrfamilienhäuser leer stehen. Vorteilhafter wäre doch eine Überplanung der nicht mehr genutzten innerörtlichen Wohnflächen.“, erläuterte Schnepf.

 

Für eine Erschließung des Neubaugebietes Längelter sprach sich der Vorsitzende des Handels- und Gewerbeverein Böckingen und CDU Gemeinderatskandidat Thomas Randecker aus: „Durch die bereits vorhandene Infrastruktur käme die Förderung dieser Erschließung auch dem Böckinger Einzelhandel zu Gute.“

 

„Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die zentrale Lage und die bereits bestehende Umbauung dieser Fläche der Flächenverbrauch an dieser Stelle nicht so gravierend ist, wie bei anderen Erschließungsmaßnahmen. Deshalb hat  dieses Projekt für die Heilbronner CDU die Prioritätsstufe Eins“, so der Fraktionsvorsitzende Alexander Throm.

 

Weiter ging die Fahrt zu dem S-Bahn- Haltepunkt „Böckingen-West“, der sich gerade im Bau befindet und dem geplanten Hochwasserschutzdamm „Wolfsgraben“. Auch hier erhielten die Mitreisenden aktuelle Informationen. Weiteres Thema auf der Rundfahrt um Böckingen war natürlich auch der geplanten Verlauf der Saarlandstraße. „Dass jetzt wieder alle bereits gefassten Beschlüsse des Gemeinderats von anderen Parteiein wieder in Frage gestellt werden, ist unseriös. Hier werden Forderungen gestellt, die nach der Wahl wieder in den Schubladen verschwinden, weil bereits jetzt klar ist, dass diese nicht umsetzbar ist. Dem Wähler gegenüber ist dieses Verhalten nicht fair. Die CDU sagt vor der Wahl, was sie auch nach der Wahl tut. Ich vermisse Ehrlichkeit bei diesem Thema“, stellt Throm klar.

 

Nach der Rundfahrt fand eine Diskussionsrunde statt. Anschießend bedankte sich der  Stadtrat Karl-Heinz Kübler für das rege Interesse aller Gäste und die gelungene Organisation von Stefan Traub und Andreas Schnepf: „Die Problematik des Flächenverbrauch aus Sicht der Landwirtschaft wurde allen Anwesenden gut vermittelt“.

 

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