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29. Mai 2009 |
CDU für Bau der Behelfsbrücke |
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Große Resonanz fand die Veranstaltung der Heilbronner CDU in Klingenberg zum Thema „B27-Brücke in Laufen“. Der Ortsvorsitzende und Gemeinderatskandidat Stefan Traub lud interessierte Bürger ein, gemeinsam mit dem Generalsekretär BW Thomas Strobl, MdB, der Landtagsabgeordneten Johanna Lichy, MdL, dem Fraktionsvorsitzenden Alexander Throm und dem Vorsitzenden der Nordheimer CDU Thomas Donnerbauer dieses Thema zu diskutieren.
Thomas Strobl erklärte ausführlich, wie sich die Gespräche seit April 2008 zwischen Bund, Land und Kommunen entwickelt haben. Die Zuständigkeiten waren von Anfang an klar: Der Bund ist für den Bau von Brücken und Straßen zuständig und hat Finanzierungspflicht. Dass die Verantwortlichen im Bund die Lage nicht kennen und deshalb falsch einschätzen brachte Strobl in seiner Kritik an Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) deutlich zum Ausdruck: „Der Verkehrsminister weiß wahrscheinlich nicht einmal, wo die B 27 liegt.“ Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, fand im Juli 2008 ein Verkehrsgipfel statt, an dem sich die Planungsebenen von Bund, Land und Kommunen, sowie auch Abgeordnete der CDU beteiligten. „Das Land und die Kommunen sind sich jetzt einig und können gemeinsam gegenüber dem Bund in Sachen Behelfsbrücke auftreten“, so Strobl.
Nach langem hin und her über die Kosten und die Notwendigkeit, brachte Ministerpräsident Günther Oettinger vor zwei Wochen Klarheit: Bei einer Veranstaltung der CDU in Heilbronn-Böckingen machte Oettinger deutlich, dass es bis spätestens im Herbst diesen Jahres eine Lösung für die betroffenen Kommunen geben wird und dass die Behelfsbrücke gebaut wird.
„Momentan fahren ca. 17.000 Fahrzeuge täglich durch Klingenberg. Würde keine Behelfsbrücke gebaut, kämen weitere 7.000 Fahrzeuge dazu. Nirgendwo gäbe es dann eine so hohe Verkehrsbelastung wie in Klingenberg. Dass die Behelfsbrücke jetzt kommt ist auch ein Verdienst der von Anfang an beteiligten Abgeordneten der CDU.“, beschreibt Traub die Lage. |